Im Rahmen des Schützenfestes der Hubertusschützen Eggelstetten wurde die Hubertus-Arena zur Bühne für das erste Sommerbiathlon. Die Altschützen Oberndorf waren dabei mit gleich sieben Mannschaften vertreten und sorgten nicht nur sportlich, sondern auch mit jeder Menge Spaß und guter Laune für Aufsehen.

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Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte ein Kamerateam des Bayerischen Rundfunks. Damit standen die Teilnehmer nicht nur am Schießstand, sondern zeitweise auch vor laufender Kamera unter Beobachtung. Ob die Nervosität dadurch größer wurde, konnte wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden.

Für beste Stimmung neben der Strecke sorgte außerdem der mitgereiste Fanclub der Altschützen Oberndorf. Ausgestattet mit reichlich guter Laune feuerten die Fans ihre Teams lautstark an. Ob die Anfeuerungsrufe tatsächlich für bessere Leistungen sorgten oder eher für zusätzliche Hektik, darüber gingen die Meinungen auseinander. Sicher ist jedoch: Bei keiner Strafrunde und keinem Hindernis mussten die Teilnehmer auf Unterstützung verzichten.

Besonders ins Auge stach das Team „Die alten Flintenweiber“ mit Johanna, Sabrina, Monika und Julia. In ihren unverwechselbaren pinken Trikots waren sie bereits vor dem Start die heimlichen Sieger der Herzen. Mit viel Humor, Teamgeist und bester Stimmung kämpften sie sich durch den Wettbewerb und belegten am Ende einen respektablen 10. Platz.

Auch die Festdamen waren mit zwei Mannschaften vertreten. Im ersten Team gingen Sonja, Theresa, Vanessa und Florian an den Start, während Carolin, Sarah, Maike und Fabian die Farben des zweiten Teams vertraten. Unterstützt von Florian und Fabian meisterten beide Teams die Herausforderungen mit Bravour. Der Spaß stand dabei jederzeit im Vordergrund und so konnten sie sich am Ende über die Plätze 8 und 11 freuen.

Mit deutlich mehr Ehrgeiz gingen die „jungen Wilden“ von „Altschützen Oberndorf 1“ ins Rennen. Fabian, Stefan, Jakob und David wollten unbedingt ins Finale. Während Fabian und Jakob am Schießstand für höchste Präzision sorgten und sich die ungeliebten Strafrunden weitgehend ersparten, rannten Stefan und David wie zwei aufgescheuchte Wiesel über die Strecke. Geschwindigkeit war ihre Stärke – Strafrunden wurden dabei eher als optionale Zusatzrunde betrachtet. Trotz einer starken Leistung reichte es aufgrund der starken Konkurrenz knapp nicht für den Finaleinzug. Mit Platz 9 blieb am Ende nur die Erkenntnis: Nächstes Jahr wird wieder angegriffen.

Somit musste die zweite Garnitur richten. Für „Altschützen Oberndorf 2“ gingen Andreas, Chris, Hubert und Markus an den Start. Während Andreas und Chris nach jeder Runde nach Luft schnappten, sorgten Hubert und Markus für den notwendigen Ausgleich. Diese Taktik ging zunächst voll auf und bescherte dem Team den Einzug ins Finale.

Doch dort schien die starke Form plötzlich wie weggeblasen. Lediglich Hubert präsentierte sich weiterhin in Bestform. Über die Gründe für den Leistungseinbruch wird bis heute gerätselt. Insider vermuten allerdings, dass die Portion Pommes in der Pause möglicherweise nicht ganz leistungsfördernd war. Am Ende sprang dennoch ein hervorragender 4. Platz heraus. Den Sieg sicherten sich die für die Freiwillige Feuerwehr angetretenen Fußballer. Gegen deren Laufstärke war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Allerdings wird vereinsintern weiterhin untersucht, ob die Pommes-Pause möglicherweise den entscheidenden Unterschied ausgemacht hat.

Besonders groß war die Vorfreude bei den Jungschützen, die ebenfalls mit zwei Mannschaften an den Start gingen. Für „Jungschützen Oberndorf 1“ traten Lian, Till sowie die beiden Matthias an. Das zweite Team bestand aus Katharina, Emma, Alexander und Simon.

Beide Teams zeigten von Beginn an starke Leistungen und schafften souverän den Einzug ins Finale. Lian entwickelte sich dabei zum Sprintweltmeister des Tages und rannte, als wäre ein ausgewachsener Grizzly hinter ihm her. Matthias und Till hingegen bewiesen die Ruhe buddhistischer Mönche am Schießstand und trafen Ziel um Ziel, wodurch sie zahlreiche Strafrunden vermeiden konnten.

Auch das zweite Team überzeugte auf ganzer Linie. Katharina und Emma zeigten der Konkurrenz eindrucksvoll ihr Können im Sackhüpfen, während Alexander beim Hürdenspringen jedem Känguru die Show stahl. Gemeinsam kämpften sich beide Mannschaften bis in die Spitzengruppe vor.

Am Ende wurden die starken Leistungen mit den Plätzen 3 und 4 belohnt. Entsprechend groß war die Freude bei allen Teilnehmern. Vor allem die Jungschützen konnten einmal mehr zeigen, welches Potenzial in ihnen steckt und dass die Zukunft des Vereins in guten Händen liegt.

Nach den sportlichen Wettbewerben wurde am Abend gemeinsam gefeiert. Bei bester Stimmung mit Bayerns bester Party- und Oktoberfestband ließ man den Tag ausklingen. Dabei standen nicht nur die erzielten Leistungen im Mittelpunkt, sondern vor allem das Jubiläum der Hubertusschützen Eggelstetten, das gebührend gefeiert wurde.

So bleibt ein rundum gelungener Tag voller Sport, Teamgeist, Spaß, lautstarker Unterstützung durch den Fanclub und unzähliger lustiger Momente in Erinnerung. Über die Platzierungen wurde noch lange diskutiert, über den wahren Sieger des Sommerbiathlons herrschte jedoch spätestens am nächsten Morgen Einigkeit: der Muskelkater. Er machte weder vor den Jungschützen noch vor den erfahrenen Teilnehmern Halt und verwandelte selbst das Aufstehen vom Sofa in eine olympiareife Disziplin. 🙂