Was für ein Wochenende! Beim Schützenverein Oberndorf wurde wieder zünftig gefeiert – und eines steht fest: Langweilig geht anders! Rund um das Oktoberfest war im Schützenheim einiges geboten. Bereits drei Tage vor dem großen Fest hieß es beim Mannschaftsschießen: Wer hat die ruhigste Hand, das beste Auge und vielleicht auch ein bisschen Glück im richtigen Moment?

Beim Mannschaftsschießen waren alle Ortsvereine, Familien, Gruppierungen, Freunde, Betriebe und Straßen der Gemeinde Oberndorf eingeladen. Insgesamt gingen sechs Mannschaften an den Start und kämpften um die begehrten Plätze.

Doch damit nicht genug: Auch der Oktoberfestkönig und die Oktoberfestkönigin wurden ausgeschossen. Beide durften auch am Tag des großen Oktoberfestes im Schützenheim noch einmal ihr Glück versuchen. Schließlich kann sich das Blatt bei einem einzigen guten Schuss noch einmal gewaltig wenden – und genau das macht einen Königsschuss schließlich so spannend!

Nageln, stemmen und feiern

Neben dem Schießen konnten sich die Gäste auch in zwei besonders wichtigen Oktoberfest-Disziplinen beweisen: Nageln und Maßkrugstemmen! Beim Maßkrugstemmen zeigte sich dann, wer wirklich Muckis in den Armen hat und wer vielleicht doch lieber den Maßkrug auf dem Tisch stehen lässt. Bei den Damen setzte sich Marianne Wider durch, bei den Herren Martin Dirr. Beide zeigten eine beachtliche Rekordleistung im Schützenheim – da wurde selbst beim Zuschauen der Arm schon schwer!

Für das leibliche Wohl war natürlich ebenfalls bestens gesorgt. Mit Ochsenbraten und Augustiner Oktoberfestbier war die Grundlage für einen langen und geselligen Abend gelegt. Denn wie jeder weiß: Ein zünftiges Oktoberfest braucht nicht nur eine ruhige Hand am Gewehr, sondern auch einen guten Appetit!

Musik & Gaudi – und plötzlich mussten alle singen!

Für die musikalische Unterhaltung sorgte Stephan Rabuser von „Musik & Gaudi“. Und der Name war Programm!

Mit viel Scherz, Humor, lustigen Sprüchen, Witzen und jeder Menge Einlagen zog Stephan die Gäste schnell in seinen Bann. Von gemütlicher Oktoberfeststimmung bis hin zu ausgelassener Partymusik war alles dabei. Und irgendwann blieb es natürlich nicht mehr nur beim Zuhören. So mancher Gast musste plötzlich selbst sein verborgenes Gesangstalent unter Beweis stellen. Ob alle anschließend noch einen Plattenvertrag bekommen haben, ist uns allerdings nicht bekannt! 😜🎤

Kurz gesagt: Großartige Unterhaltung trifft Comedy – würde vermutlich auf der Titelseite jeder Zeitung stehen!

Süße Sache für den Nachwuchs

Auch unsere Festdamen gemeinsam mit der Jugend waren fleißig. Die Jugendleitung verkaufte gemeinsam mit den Jungschützen die selbst verzierte Lebkuchenherzen und gebrannte Mandeln. Mit viel Einsatz und Liebe zum Detail wurden die süßen Leckereien vorbereitet und unter die Gäste gebracht. Und das Beste daran: Die Einnahmen kommen natürlich unserer Jugend zugute. Eine tolle Sache, denn schließlich sind unsere Jungschützen die Zukunft des Vereins!

Spannung pur beim Mannschaftsschießen

Bei der Mannschaftswertung wurde es richtig spannend.

Den 3. Platz sicherte sich der Soldaten- und Kameradenverein mit starken 675 Ringen.

Noch spannender wurde es auf den Plätzen 1 und 2: Sowohl die Freiwillige Feuerwehr als auch der Männergesangsverein kamen auf sagenhafte 696 Ringe!

Damit trafen zwei völlig unterschiedliche Mannschaften aufeinander: Auf der einen Seite die Männer mit der guten Stimmlage und dem Gefühl für die Musik. Auf der anderen Seite die Kameraden, die Adrenalin und Action im Blut haben und wissen, wie man Feuer bändigt.

Doch was tun, wenn beide Mannschaften ringgleich sind?

Im Schießsport entscheidet bei Gleichstand oftmals das beste Einzelresultat. Und hier kam ein ehemaliges Schützennachwuchstalent ins Spiel: Tobias Höck zeigte eindrucksvoll, dass er offenbar nichts verlernt hat. Mit hervorragenden 189 Ringen wurde er zum entscheidenden Retter der Feuerwehr.

Damit stand fest:

🥇 1. Platz: Freiwillige Feuerwehr – 696 Ringe
🥈 2. Platz: Männergesangsverein – 696 Ringe
🥉 3. Platz: Soldaten- und Kameradenverein – 675 Ringe

Für die Feuerwehr gab es neben Ruhm und Ehre natürlich auch den verdienten Preis: Einen großen Brotzeitkorb inklusive gutem Zielwässerchen. Nach so einer Leistung muss schließlich auch die nötige „Nachbesprechung“ sichergestellt sein!

Die neuen Oktoberfestkönige

Dann wurde es königlich! Bei der Proklamation der Oktoberfestkönige gab es ebenfalls einige Überraschungen.

Den 3. Platz sicherte sich mit Leon van Noord ebenfalls ein ehemaliger Schütze – heute allerdings mit Leib und Seele Vollblutjäger. Bei der Wahl zur Oktoberfestkönigin bewies anschließend der Zufall – oder vielleicht doch das bewusste Können? – einen ganz besonderen Sinn für Romantik: Oktoberfestkönigin wurde tatsächlich Leons Freundin Johanna Hermann! Ob hier wirklich nur der Zufall seine Finger im Spiel hatte, darf jeder selbst entscheiden. Wir vom Schützenverein jedenfalls sagen: Das hätte Drehbuchqualität!

Das zweite Königspärchen bildeten:

Simon Schnitzer und Elisa Gentner. Vielleicht das neue musikalische Traumpärchen der Trachtenkapelle Oberndorf? Man weiß es nicht. Aber wenn das so weitergeht, müssen wir beim Schützenverein bald über ein neues Geschäftsfeld nachdenken, ob wir zusätzlich zum Schießstand noch eine Herzblatt-Show oder Dating-App auf traditionelle Art eröffnen. Bewerbungen werden vermutlich beim nächsten Schützenfest entgegengenommen! „Herzblatt – die traditionelle Schützenverein-Dating-App.“ Schießkarte statt Swipe – und wer trifft, bekommt vielleicht ein Date!

Und dann kam der Oktoberfestkönig 2026!

Nun wurde es ernst. Wer würde sich die Königswürde sichern? Am Ende setzte sich ein echter „alter Schützenveteran“ durch:

👑 Oktoberfestkönig 2026: Erich Dambaur jun.: Mit einem beeindruckenden 10,4-Teiler sicherte er sich den Titel. Doch ein König braucht natürlich auch eine starke Königin an seiner Seite. Und die steht ihm definitiv zur Seite:

👑 Oktoberfestkönigin 2026: Marianne Wider: Sie erreichte einen hervorragenden 36,6-Teiler und hatte zuvor bereits beim Maßkrugstemmen bewiesen, dass sie nicht nur gut schießen, sondern auch ordentlich zupacken kann. Damit steht fest: Erich Dambaur jun. hat eine starke Lady an seiner Seite!

Nach dem Königstanz war dann endgültig der Startschuss für den gemütlichen Teil des Abends gefallen. Gemeinsam wurde ausgelassen gefeiert, gelacht und getanzt. Und unser Musikant Stephan Rabuser sorgte weiterhin für eine Stimmung, wie man sie sich bei einem Oktoberfest nur wünschen kann. Mit Musik, Humor und seinen einzigartigen Einlagen brachte er die Gäste immer wieder zum Lachen und Mitsingen.

Irgendwann geht leider auch der schönste Abend zu Ende

Doch auch das schönste Oktoberfest hat irgendwann ein Ende. Zu später Stunde musste ein unvergesslicher Abend schließlich langsam ausklingen. Was bleibt, sind viele schöne Erinnerungen, jede Menge Lachen, spannende Wettkämpfe, neue Oktoberfestkönige und natürlich die Erkenntnis: Im Oberndorfer Schützenheim kann man nicht nur hervorragend schießen – hier kann man auch hervorragend feiern!

Ein riesiges und herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieses Oktoberfestes beigetragen haben! Allen voran natürlich „Musik & Gaudi“ mit Stephan Rabuser für die großartige Unterhaltung und eine Stimmung, die ihresgleichen sucht.

Aber auch unseren fleißigen Mitgliedern gilt ein ganz besonderer Dank: den Helfern beim Ausschank, bei der Bedienung, in der Küche, bei der Schießleitung und den Aufsichten, sowie unseren Festdamen und Jugend für das Verzieren, Vorbereiten und Verkaufen der Lebkuchenherzen und gebrannten Mandeln. Ohne die vielen Helfer wäre kein Schuss gefallen, kein Maßkrug gestemmt, kein Ochsenbraten auf dem Teller gelandet und schon gar keine Gaudi entstanden! Und ganz besonders danken wir unserem Vorstand Thomas, der die Verantwortung trägt, die Fäden zusammenhält und bei der Hauptorganisation den Überblick behält – selbst dann, wenn rundherum bereits alle feiern!

Darum sagen wir noch einmal: Herzlichen Dank an alle, die dabei waren und dieses Oktoberfest zu etwas Besonderem gemacht haben! Schützenverein Oberndorf – hier wird getroffen, gefeiert und gelacht! Und wenn beim nächsten Oktoberfest wieder gefragt wird, ob es etwas zu erleben gibt, lautet die Antwort ganz eindeutig: „Na klar – in Oberndorf sowieso!“ 🍻🎯🎺🥨

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